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Perfekte Pressefotos für Ihre Fachtexte: 9 Tipps wie das gelingt

Perfekte Pressefotos für Ihre Fachtexte: 9 Tipps wie das gelingt

Bei unserer täglichen PR-Arbeit gelangen wir früher oder später zum Thema Pressefotos. Gute, passende Bilder sind mitentscheidend über den Erfolg Ihrer Pressearbeit. Egal ob Pressemitteilung, Fachartikel oder Anwendungsbericht – wenn Sie Ihren Texten ansprechende, gute Bilder hinzufügen, haben Sie wesentlich bessere Chancen, dass diese von Redakteuren beachtet und veröffentlicht werden.

Wir haben 9 Tipps zusammengestellt, die Ihnen bei der Erstellung Ihrer Pressefotos helfen:

1. Was muss ich bei der Motiv-Auswahl beachten?

Nicht jedes gut gemachte Bild ist gleichzeitig ein gutes Pressefoto. Die Bilder für Ihre Fachtexte sollten eine Bildaussage haben, die zum dazugehörigen Text und dessen Überschrift passt und beides ergänzt.

Seien Sie bei der Erstellung Ihrer Bilder kreativ und bieten Sie den Redakteuren etwas „Action“. Statische Pressefotos können langweilig sein, bringen Sie Bewegung in Ihre Bilder, indem Sie zum Beispiel einen Mitarbeiter bei der Ausführung seiner Tätigkeit zeigen.

Oft muss einem Fachbeitrag ein Bild des Autors beigefügt werden. Achten Sie bei den Aufnahmen auf einen neutralen Hintergrund und das Erscheinungsbild der Person. Bedenken Sie, welches Image Sie anstreben und welchen Eindruck Sie entsprechend machen wollen. Das Portrait von einem Profi aufnehmen zu lassen, ist immer ratsam.

Wie heißt es so schön: You never get a second chance to make a first impression.

2. Der Teufel steckt im „Bild-Detail“

Achten Sie bei der Erstellung Ihrer Bilder darauf, was im Hintergrund zu sehen ist. Prüfen Sie, ob sich in Ihrem Bild ein Gegenstand befindet, der als Störfaktor empfunden werden könnte.

Ist in Ihrem Bild ein Kalender zu sehen? Auch der kann sich negativ auswirken, wenn er nicht aktuell ist und einen Rückschluss auf das Alter Ihres Bildes erlaubt. Ihr Bildmaterial sollte nicht älter als zwei oder drei Jahre sein. Bieten Sie zu jedem Fachtext neue und anlassbezogene Bilder an, damit Ihre Beiträge für die Redakteure und Leser auch optisch abwechslungsreich und ansprechend bleiben.

Das gleiche Bild für einen neuen Beitrag ist im Grunde ein Tabu: auf den ersten Blick sieht es sonst so aus, als würde man den Text schon kennen.

3. Lieber Kleckern statt Klotzen

Logos und Markennamen sollten – wenn überhaupt – dezent im Hintergrund stehen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Fotomaterial (und damit auch Ihr Fachbeitrag) als zu werblich empfunden wird.

4. Welches Bildformat soll ich wählen?

Sicherheitshalber sollten Sie wichtige Motive sowohl im Hoch- als auch im Querformat ablichten und zur Verfügung stellen können.

5. Die richtige Bildauflösung für Print- und Onlinemedien

Grundsätzlich gilt: 300 dpi für Printmedien, um zu gewährleisten, dass die Fotos in guter Qualität abgedruckt werden können und 72 dpi für Onlinemedien, um sicher zu stellen, dass sie ohne zusätzlichen Änderungsaufwand für die meisten Websites verwendet werden können.

Achten Sie bei Druckdateien für Printmedien auch darauf, dass diese nicht zu groß sind, wenn sie zusammen mit einer Pressemitteilung per E-Mail an einen Presseverteiler verschickt werden sollen. Ideal sind maximal insgesamt 3 MB für Text- und Bildmaterial. Große Bilddateien können separat über Filehosting-Dienste verschickt werden.

6. Das Thema Bildrechte

Vor der Verwendung der Bilder muss geklärt werden, wer die Rechte daran hat. Weisen Sie in Ihrem Fachbeitrag auf Ihre Bildrechte hin, in dem Sie sie zum Beispiel der Bildunterschrift hinzufügen (Bild: © Max Mustermann GmbH) und bestehen Sie darauf, dass sie bei einer Veröffentlichung angegeben werden.

7. Jedes Pressefoto erhält eine Bildunterschrift

Versetzen Sie sich beim Abfassen einer Bildunterschrift in die Lage Ihrer Leser: Jede Bildunterschrift muss so verständlich und vollständig sein, dass sie ohne weitere Information aus dem eigentlichen Artikel von der Zielgruppe verstanden werden kann. Welche Fragen könnten beim Betrachter der Bilder hochkommen? Welche Personen sehe ich und welche Handlungen führen sie aus? Welcher Ort ist auf dem Bild zu sehen bzw. wo wurde es aufgenommen?

8. Pressefotos, die man immer parat haben sollte

Es gibt einige Fotos, die Sie auf jeden Fall für Ihre Pressearbeit „auf Lager“ haben sollten: Ein Portrait des Gründers, Bilder der Geschäftsleitung und des Teams, die Außenansicht oder gar ein Luftbild Ihres Unternehmens, Bilder Ihrer Firmenräume und eventuell auch von dem ein oder anderen Mitarbeiter im Einsatz. Aber auch dieser Bildervorrat sollte in regelmäßigen Abständen auf seine Aktualität hin überprüft werden.

9. Wie gewährleiste ich, dass meine Bilder schnell verfügbar sind?

Oft ist in Redaktionen Eile geboten. Termine müssen eingehalten werden und dann ist es gut, wenn das benötigte Pressefoto schnell abgerufen und verwertet werden kann. Speichern Sie Ihre aktuellen Pressebilder zusammen mit den dazugehörigen Pressemitteilungen im Downloadbereich Ihrer Website.

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