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Listicle – was soll das sein?

Listicle – was soll das sein?

Nun mal etwas „Neusprech“. Wissen Sie was ein „Listicle“ ist?

Der Begriff setzt sich aus den Wörtern „List“ und „Article“ zusammen. Es handelt sich um einen Artikel, der in Form einer Liste geschrieben ist und daher einfacher und schneller zu lesen ist. Listicles tauchen seit einigen Jahren überall auf – in Zeitschriften, auf Websites und in Blogs. Allerdings ist es ein Wort, das viele noch nicht kennen. Was also ist ein Listicle?

Fünf Vorteile eines Listicles:

#1 Listicles sind Anfang der 2000er Jahre im Onlinejournalismus entstanden, als Newsportale und Websites nach einer Möglichkeit suchten, ihre langen Artikel und Berichte angepasst an das Nutzerverhalten zu präsentieren.
Viele Internetnutzer scannen Webtexte nur und lesen nicht Wort für Wort. Die Aufmerksamkeitsspanne und Verweildauer auf Portalen ist kurz und die Absprungsrate hoch.

#2 Listicles entsprechen der Logik des Internets: Sie ermöglichen den Seitenbesuchern, in möglichst kurzer Zeit viele Informationen zu erfassen. Dadurch bekommt ein Leser das Gefühl, er habe sich ohne große Anstrengung umfangreich über ein Thema informiert.

#3 Ein weiterer Vorteil von Listicles: Die Hürde, sich mit Inhalten auseinanderzusetzten, sinkt. Ein seitenlanger Artikel ist auf die Schnelle nicht einfach zu lesen. Ein Listicle hingegen ermöglicht es dem eiligen Leser Informationen schnell, einfach und flexibel zu konsumieren.

#4 Der Einsatz von Listicles bedeutet nicht, dass sich die Qualität einer Website oder eines Blogs verschlechtern wird. Vielmehr wird die Nutzerfreundlichkeit erhöht, indem man bei bestimmten Inhalten diese Beitragsform benutzt. Zufriedene Leser bleiben länger auf einem Artikel und klicken sich anschließend weiter durch die Website oder den Blog.

#5 Listicles sind nicht nur schön einfach zu lesen, sondern auch gut mit Bildern zu versehen – vor allem auf Websites.

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